Adventskalender Krimi 1
Adventskalender Krimi

Krimi 1 - Familienbande

Jedes Jahr zu Weihnachten trifft sich die Familie Thornton auf ihrem Anwesen in Italien. Doch vom Familienidyll, das Lady Gertrud so gerne inszeniert, sind die Thorntons weit entfernt. Eifersucht, Neid und die erdrückende Autorität des Vaters drohen die Familie zu zerreißen. Als auch noch ein Doppelmord verübt wird, ist sich jeder selbst der Nächste...

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Individualisierungsoptionen

 

Gerne können die Charaktere des Adventskalenders individuelle Merkmale haben.

 

Hauptfigur (Name, Nachname, Beruf)

Verlobte/Verlobter der Hauptfigur (Name, Nachname, Beruf)

Vornamen für

 

Eltern der Hauptfigur

Schwester

2 Brüder

Butler

Krimi - Adventskalender "Familienbande" - Teil 1

 

Schier endlos zog sich die lange, gewundene Straße bis zum Grundstück ihrer Eltern hinauf. Sie fuhren den grauen Schotterweg entlang, vorbei an akkurat geschnittenen Hecken und großen, verwitterten Bronzefiguren, die ihr als Kind immer gruselig vorgekommen waren. Jetzt allerdings hatten sie etwas Trauriges an sich, als ob sie mit ihren starren Gesichtern und der sich ablösenden Patina auf die Vergänglichkeit alles Irdischen hinweisen wollten. Sara wandte sich vom Fenster der Limousine ab und ließ sich wieder in den weichen Sitz sinken. Sie schloss die Augen und versuchte, nicht an die bevorstehenden Tage zu denken. Besuche bei ihrer Familie waren in den besten Fällen nur anstrengend.

Alan nahm ihre Hand. „Geht es Dir gut?“, wollte er wissen.

Sie nickte und sah ihn verliebt an. Augenblicklich ging es ihr besser. Dieses Jahr war zumindest jemand an ihrer Seite und sie musste sich der hungrigen Meute nicht alleine stellen. Der Gedanke brachte sie zum Lächeln. Sie drückte seine Hand. „Danke nochmal, dass du mitgekommen bist.“

„Das ist doch nichts weiter, Sara.“ Er erwiderte ihr Lächeln und fügte verschmitzt hinzu: „Wenn es dir hilft, bin ich zu jeder Schandtat bereit.“

Sie verdrehte die Augen. „Du kennst meine Familie nicht.“

„Ach komm schon, so schlimm werden sie schon nicht sein. Außerdem hast du doch genug meiner Familienfeste mitgemacht. Du siehst also, ich bin bestens vorbereitet.“

„Nichts kann dich auf diese Leute vorbereiten“, dachte Sara, doch sie zog es vor zu schweigen.

Das Auto erreichte das Ende der Auffahrt. Der Chauffeur stieg aus und öffnete ihnen die Tür. Sara atmete tief durch.

„Dann mal auf in die Höhle des Löwen!“, sagte sie und stieg aus.

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